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LWG
in Kraft ab: 01.11.2015
Fassung: 05.07.2002
Art. 21
1 Zahl der Abgeordneten
(1) 1Der Landtag besteht aus 180 Abgeordneten.2Die 180 Abgeordnetenmandate werden auf die Wahlkreise nach dem Verhältnis ihrer Einwohnerzahl aufgeteilt.3Einwohnerzahl des Wahlkreises ist die Zahl der Deutschen im Sinn des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes mit Hauptwohnung im Wahlkreis; maßgeblich ist der 33 Monate nach der Wahl des Landtags vorliegende letzte fortgeschriebene Stand der Bevölkerung.4Für die Verteilung der Abgeordnetenmandate nach Satz 2 wird die Einwohnerzahl des Wahlkreises, vervielfacht mit der Gesamtzahl der Abgeordneten nach Satz 1, durch die Gesamtzahl der Einwohner aller Wahlkreise geteilt.5Jeder Wahlkreis erhält zunächst so viele Mandate, wie ganze Zahlen auf ihn entfallen. 6Die weiteren zu vergebenden Mandate werden den Wahlkreisen in der Reihenfolge der höchsten Zahlenbruchteile, die sich bei der Berechnung nach Satz 4 ergeben, zugeteilt.
(2) Hiervon treffen
auf den Wahlkreis Oberbayern
60,
auf den Wahlkreis Niederbayern
18,
auf den Wahlkreis Oberpfalz
16,
auf den Wahlkreis Oberfranken
16,
auf den Wahlkreis Mittelfranken
24,
auf den Wahlkreis Unterfranken
20,
auf den Wahlkreis Schwaben
26.
(3) Für die Wahl der Abgeordneten als Vertreter ihres Stimmkreises werden 90 Stimmkreise gebildet, und zwar
im Wahlkreis Oberbayern
30,
im Wahlkreis Niederbayern
9,
im Wahlkreis Oberpfalz
8,
im Wahlkreis Oberfranken
8,
im Wahlkreis Mittelfranken
12,
im Wahlkreis Unterfranken
10,
im Wahlkreis Schwaben
13.
(4) Die übrigen Abgeordneten werden in den Wahlkreisen aus den Wahlkreislisten der einzelnen Wahlkreisvorschläge gewählt.

1 [Amtl. Anm.:] Für den am 13. September 1998 gewählten Landtag gilt Art. 23 in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. März 1994, GVBl S. 135.