Text gilt seit: 01.01.2017
gesamte Vorschrift gilt bis: 31.12.2020

5. Art und Umfang der Zuwendung

5.1 Art der Förderung

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung als Festbetragsfinanzierung gewährt.

5.2 Zuwendungsfähige Ausgaben

1Zuwendungsfähig sind Sach- und Personalausgaben, die für den Betrieb eines Mütterzentrums erforderlich sind, insbesondere die dem Angebot des Mütterzentrums entsprechenden, in Selbsthilfe erbrachten Mitarbeiterstunden zur
Betreuung von offenen Treffs und
Kinderbetreuung, soweit nicht bereits im Rahmen der kindbezogenen Förderung nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) erfasst (Art. 20 und 21 BayKiBiG in Verbindung mit § 17 der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Kinderbildungs- und betreuungsgesetzes – AVBayKiBiG).
2Hinsichtlich der Mitarbeiterstunden sind pro mithelfende Person bis zu 600 Stunden im Jahr förderfähig. 3Darüber hinausgehende Stunden sind nicht zuwendungsfähig. 4Die maßgeblichen steuerrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen für ehrenamtliche Tätigkeiten sind zu beachten.

5.3 Höhe der Förderung

1Die Zuwendung orientiert sich an den ehrenamtlich erbrachten Mitarbeiterstunden. 2Der Festbetrag beträgt:
Ehrenamtlich erbrachte Mitarbeiterstunden
im Jahr:
Zuwendungsbetrag
in Euro bis zu:
ab 830 bis 1080
3 850
von 1081 bis 1330
4 850
von 1331 bis 1580
5 870
von 1581 bis 1830
6 870
von 1831 bis 2080
7 880
von 2081 bis 2330
8 880
von 2331 bis 2580
9 890
von 2581 bis 2830
10 890
von 2831 bis 3080
11 900
von 3081 bis 3330
12 900
von 3331 bis 3580
13 920
ab 3581
14 720
3Diese Zuwendungsbeträge verringern sich,
entsprechend, wenn sich die geförderte Maßnahme nicht auf den gesamten Bewilligungszeitraum erstreckt und/oder
wenn der Träger im Bewilligungszeitraum einen Überschuss aus dem Projekt Mütterzentren erzielt um die Höhe des Überschusses, höchstens bis zur Zuwendungshöhe.
4Zuwendungen Dritter, insbesondere der örtlich zuständigen kommunalen Gebietskörperschaften, mit anderem Förderzweck bleiben unberücksichtigt. 5Es ist ein angemessener Eigenanteil in Höhe von mindestens 10 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben seitens des Zuwendungsempfängers erforderlich. 6Nicht zuwendungsfähige Ausgaben müssen durch Eigen- oder Drittmittel abgedeckt werden und dürfen weder den Ausgaben der Maßnahme zugeschlagen noch bei den im Finanzierungsplan vorzusehenden Eigenmitteln angesetzt werden.