Inhalt

BayAPOFspl
Text gilt seit: 01.05.2019
Fassung: 08.02.1999
Anlage 2
Schneesportlehrer
1.
Eignungsfeststellung

Die Eignungsfeststellung ist die Basis für die Ausbildung zum staatlich geprüften Schneesportlehrer. Sie erfolgt in den Schneesportdisziplinen Ski Alpin oder Snowboard durch den Nachweis der höchsten verbandlichen Qualifikationsstufe – Level 3 – des Deutschen Skilehrerverbands e.V. sowie durch den Nachweis der erfolgreichen verbandlichen Ausbildung – Level 1 – des Deutschen Skilehrerverbands e.V. in zwei weiteren Schneesportdisziplinen. Diese verbandlichen Qualifikationen des Deutschen Skilehrerverbands e.V. unterliegen einer regelmäßigen Qualitätskontrolle durch die Technische Universität München.

Die Eignungsfeststellung kann auch durch Qualifikationsnachweise anderer Verbände erbracht werden, sofern deren Ausbildungen in einem Anerkennungsverfahren durch die Technische Universität München regelmäßig geprüft sind und die Gleichwertigkeit ihrer Qualifikationen mit denen des Deutschen Skilehrerverbands e.V. festgestellt ist.

Andere Ausbildungen oder Vorleistungen können als gleichwertige Teilleistungen im Rahmen der Eignungsfeststellung durch die Technische Universität München anerkannt werden, wenn sie abgeschlossenen Ausbildungs- und Prüfungsteilen der Qualifikationen des Deutschen Skilehrerverbands e.V. entsprechen. In diesen Fällen sind nur die fehlenden Teile der Qualifikationen des Deutschen Skilehrerverbands e.V. nachträglich zu erbringen.
1.1
Unterweisung

Die detaillierten Inhalte und der Durchführungsmodus sind den Teilnehmern vor der Eignungsfeststellungsprüfung bekannt zu geben. Zur Schaffung einheitlicher Testvoraussetzungen und der Gewährleistung des gängigen Sicherheitsrahmens sind die Teilnehmer bezüglich sicherheitsrelevanter Inhalte zu unterweisen.
1.2
Ausbildungsrichtung Schneesportlehrer – Disziplin Ski Alpin

Inhaltliche Anforderungen der Eignungsfeststellung:
1.2.1
Fertigkeiten im Risikomanagement
Unterrichten und Betreuen von Gruppen und Einzelpersonen mit Schwerpunkt auf dem gesicherten Skiraum und das Befahren von Varianten im Pistenbereich;
1.2.2
Motorische Fertigkeiten

a)
Fahren nach vorgegebenen Linien;

b)
Freie Abfahrt;

c)
Fahrtechnik;

d)
Nachweis der Ausbildung und Prüfung in zwei aus den drei zur Auswahl stehenden Schneesportdisziplinen Skilanglauf, Snowboard, Telemark;
1.2.3
Methodische Fertigkeiten

a)
Methodisch-didaktische Lehrübungen;

b)
Nachweis der Ausbildung und Prüfung in zwei aus den drei zur Auswahl stehenden Schneesportdisziplinen Skilanglauf, Snowboard, Telemark;
1.2.4
Theoretisches Wissen

Ausgewählte Aspekte der theoretischen Grundlagen des Skifahrens;
1.3
Ausbildungsrichtung Schneesportlehrer – Disziplin Snowboard

Inhaltliche Anforderungen der Eignungsfeststellung:
1.3.1
Fertigkeiten im Risikomanagement
Unterrichten und Betreuen von Gruppen und Einzelpersonen mit Schwerpunkt auf dem gesicherten Skiraum und das Befahren von Varianten im Pistenbereich;
1.3.2
Motorische Fertigkeiten

a)
Freie Abfahrt;

b)
Freestyle;

c)
Fahrtechnik;

d)
Nachweis der Ausbildung und Prüfung in zwei aus den drei zur Auswahl stehenden Schneesportdisziplinen Ski Alpin, Skilanglauf, Telemark;
1.3.3
Methodische Fertigkeiten

a)
Methodisch-didaktische Lehrübungen;

b)
Nachweis der Ausbildung und Prüfung in zwei aus den drei zur Auswahl stehenden Schneesportdisziplinen Ski Alpin, Skilanglauf, Telemark;
1.3.4
Theoretisches Wissen
Ausgewählte Aspekte der theoretischen Grundlagen des Snowboardens;
1.4
Bewertung und Status

Die Eignungsfeststellungsprüfung ist bestanden, wenn alle Prüfungsaufgaben jeweils mit der Endnote „ausreichend“ bewertet wurden und die entsprechenden Nachweise erbracht wurden. Mit dem Bestehen erwirbt der Bewerber den Status „Aspirant“. Die Eignungsprüfung kann höchstens zweimal wiederholt werden.
2.
Ausbildungsgang
2.1
Ausbildungslehrgänge und prüfungsvorbereitende Lehrgänge

Ausbildungslehrgänge sind alle Lehrgangsmaßnahmen, die die Ausbildungsteilnehmer auf die staatlichen prüfungsvorbereitenden Lehrgänge vorbereiten. Gemäß § 5 Satz 3 werden die Ausbildungslehrgänge auf Grund des bei der Eignungsfeststellung zugrunde gelegten Niveaus der Vorqualifikation ersetzt. Die Ausbildungsteilnehmer nehmen nach der Eignungsfeststellung die staatliche Ausbildung in den prüfungsvorbereitenden Lehrgängen auf.

Die prüfungsvorbereitenden Lehrgänge dienen der gezielten Vorbereitung auf die staatliche Prüfung in den Bereichen des Risikomanagements, der motorischen und methodisch- didaktischen Fertigkeiten und des theoretischen Wissens. Die Lehrinhalte beziehen sich auf die Prüfungsanforderungen, die Gegenstand der staatlichen Prüfung sind. Es besteht keine vorgeschriebene Reihenfolge der prüfungsvorbereitenden Lehrgänge sowie des Praktikums.
2.2
Ausbildungsrichtung Schneesportlehrer – Disziplin Ski Alpin
Ausbildungsinhalte
2.2.1
Fertigkeiten im Risikomanagement

Unterrichten und Betreuen von Gruppen und Einzelpersonen mit dem Schwerpunkt Befahren von Routen und freigegebenen Variantenabfahrten;
2.2.2
Motorische Fertigkeiten

a)
Fahren nach vorgegebenen Linien;

b)
Freie Abfahrt;

c)
Fahrtechnik;

d)
Freestyle;
2.2.3
Methodisch-didaktische Fertigkeiten

Lehren und Ausbilden von skispezifischen motorischen und methodisch-didaktischen Fertigkeiten und von Risikomanagement;
2.2.4
Theorie
Theoretische Grundlagen im alpinen Skilauf, in der Didaktik und Methodik sowie im Risikomanagement;
2.3
Ausbildungsrichtung Schneesportlehrer – Disziplin Snowboard

Ausbildungsinhalte
2.3.1
Fertigkeiten im Risikomanagement
Unterrichten und Betreuen von Gruppen und Einzelpersonen mit dem Schwerpunkt Befahren von Routen und freigegebenen Variantenabfahrten;
2.3.2
Motorische Fertigkeiten

a)
Fahren nach vorgegebenen Linien;

b)
Freie Abfahrt;

c)
Fahrtechnik;

d)
Freestyle;
2.3.3
Methodisch-didaktische Fertigkeiten

Lehren und Ausbilden von snowboardspezifischen motorischen und methodisch-didaktischen Fertigkeiten und von Risikomanagement;
2.3.4
Theorie

Theoretische Grundlagen im Snowboarden, in der Didaktik und Methodik sowie im Risikomanagement;
2.4
Ausbildungsinhalte „Theoretisches Wissen“ der Ausbildungsrichtung Schneesportlehrer

a)
Sportbiologie einschließlich Unfallkunde und Erste Hilfe;

b)
berufsrelevante Aspekte der Sportpädagogik, Sportpsychologie, Didaktik und Methodik;

c)
berufsrelevante Aspekte der Bewegungslehre;

d)
berufsrelevante Aspekte der Trainingslehre;

e)
Organisations- und Rechtsfragen;

f)
berufsrelevante Aspekte der Ausrüstungs- und Materialentwicklung;

g)
berufsrelevante Aspekte des Natur- und Umweltschutzes.

Soweit die Ausbildungsinhalte nicht durch die Ausbildungslehrgänge abgedeckt werden, sind sie Gegenstand der prüfungsvorbereitenden Lehrgänge.
3.
Praktikum

Der Umfang des Praktikums beträgt 100 Stunden. Der Ausbilder bzw. Praktikumsbetreuer verpflichtet sich, die Auszubildenden während der staatlichen Ausbildung zu begleiten und auf die staatliche Prüfung vorzubereiten. Zudem unterweist der Praktikumsbetreuer sie in allen Tätigkeitsfeldern eines staatlich geprüften Schneesportlehrers und beaufsichtigt die Praktikumstätigkeiten der Auszubildenden. Das Praktikum kann zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der staatlichen Ausbildung abgeleistet werden.
4.
Staatliche Prüfung
4.1
Besondere Zulassungsvoraussetzung zur staatlichen Prüfung

Neben den allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen nach § 7 und den Antragsunterlagen nach § 13 Abs. 4 ist dem Antrag ein Nachweis über wettkämpferische Betätigung beizufügen – Bestätigungen von Vereinen bzw. Verbänden bzw. Urkunden in beglaubigter Kopie, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber in den vergangenen sechs Jahren an mindestens fünf Wettbewerben aus den Disziplinen Ski Alpin, Langlauf, Telemarkski oder Snowboard teilgenommen hat –.

Die staatliche Prüfung im Prüfungsbereich „Fertigkeiten im Risikomanagement“ kann vorgezogen abgelegt werden. In diesem Fall ist abweichend von § 7 Abs. 3 für die Zulassung zu diesem vorgezogenen Bereich der staatlichen Prüfung lediglich die Teilnahme am prüfungsvorbereitenden Lehrgang „Fertigkeiten im Risikomanagement“ nachzuweisen.
4.2
Inhalte der staatlichen Prüfung

Die staatliche Prüfung umfasst eine Prüfung im Bereich Risikomanagement, des motorischen und methodisch-didaktischen Könnens sowie der theoretischen Kenntnisse. Die Prüfungsteile „Fertigkeiten im Risikomanagement“ und „Theoretisches Wissen“ können zeitlich und örtlich getrennt von den anderen Prüfungsteilen durchgeführt werden. Die Entscheidung über die Auswahl bei alternativ angegebenen Prüfungsaufgaben sowie die Festlegung von Prüfungsaufgaben trifft die Technische Universität München. Diese Entscheidungen werden den Ausbildungsteilnehmern unmittelbar vor der Abnahme der einzelnen Prüfungsaufgaben bekannt gegeben.

Die staatliche Prüfung untergliedert sich in folgende Prüfungsteile, Prüfungsbereiche und Prüfungsaufgaben gemäß Nr. 4.3.
4.3
Ausbildungsrichtung Schneesportlehrer – Disziplin Ski Alpin

Inhalte der staatlichen Prüfung

Die Prüfungsaufgaben in der Ausbildungsrichtung Schneesportlehrer – Disziplin Ski Alpin werden folgendermaßen geprüft:
4.3.1
Prüfungsbereich „Fertigkeiten im Risikomanagement“

a)
Prüfungsaufgabe „unvorbereitete Lehrprobe“:
Risikomanagementaufgaben im freien oder gesicherten Gelände, auch mit Zusatzaufgaben möglich;

b)
Prüfungsaufgabe „Verschüttetensuche“:


Suche auf Zeit nach Kriterien des Eurosicherheitstests;
4.3.2
Prüfungsbereich „Motorische Fertigkeiten“

a)
Prüfungsaufgabe „Fahren nach vorgegebenen Linien“:


ein Riesenslalom bzw. Slalom bzw. Vielseitigkeitslauf, gegebenenfalls auch auf verschiedenen Teilstrecken, jeweils in zwei Durchgängen; die bessere der beiden Bewertungen Zeit oder Technik kommt zur Anrechnung;

b)
Prüfungsaufgabe „Freie Abfahrt“:


eine Abfahrt auch im ungesicherten Skiraum möglich, gegebenenfalls mit Zusatzaufgaben und auf verschiedenen Teilstrecken;

c)
Prüfungsaufgabe „Freestyle“:


bis zu drei unterschiedliche Aufgaben auf unterschiedlichen Strecken, z.B. Fun-Park-Run, Sprung, Boxslide und bzw. oder Flattricks, jeweils in zwei Durchgängen; die bessere der beiden Bewertungen kommt zur Anrechnung;

d)
Prüfungsaufgabe „Fahrtechnik“:


zwei Abfahrten mit Technikdemonstrationen;
4.3.3
Prüfungsbereich „Methodisch-didaktische Fertigkeiten“

a)
Prüfungsaufgabe „vorbereitete Lehrprobe“:


Schwerpunkt Ausbilden in Bezug auf motorische und methodisch-didaktische Fertigkeiten;

b)
Prüfungsaufgabe „unvorbereitete Lehrprobe“:


Schwerpunkt Lehren in Bezug auf Risikomanagement;
4.3.4
Prüfungsbereich „Theoretisches Wissen“

a)
Prüfungsaufgabe „Berggefahren, Schnee- und Lawinenkunde“ – Klausur 1 –;

b)
Prüfungsaufgabe „Biomechanik, Bewegungslehre“ – Klausur 2 –;

c)
Prüfungsaufgabe „Sportmedizinische Grundlagen, Erste Hilfe“ – Klausur 3 –;

d)
Prüfungsaufgabe „Sorgfaltspflichten, Rechtsfragen im Schneesport“ – Klausur 4 –;

Mündliche oder schriftliche oder mündliche und schriftliche Prüfung; Dauer bei ausschließlich mündlicher Prüfung höchstens 60 Minuten, bei ausschließlich schriftlicher Prüfung höchstens 120 Minuten.
4.4
Inhalte der staatlichen Prüfung

Ausbildungsrichtung Schneesportlehrer – Disziplin Snowboard

Die Prüfungsaufgaben in der Ausbildungsrichtung Schneesportlehrer – Disziplin Snowboard werden folgendermaßen geprüft:
4.4.1
Prüfungsbereich „Fertigkeiten im Risikomanagement“

a)
Prüfungsaufgabe „unvorbereitete Lehrprobe“:


Risikomanagementaufgaben im freien oder gesicherten Gelände, auch mit Zusatzaufgaben möglich;

b)
Prüfungsaufgabe „Verschüttetensuche“:


Suche auf Zeit nach Kriterien des Eurosicherheitstests;
4.4.2
Prüfungsbereich „Motorische Fertigkeiten“

a)
Prüfungsaufgabe „Fahren nach vorgegebenen Linien“:


ein BoarderCross bzw. Riesenslalom bzw. Slalom, gegebenenfalls auch auf verschiedenen Teilstrecken, jeweils in zwei Durchgängen; die bessere der beiden Bewertungen Zeit oder Technik kommt zur Anrechnung;

b)
Prüfungsaufgabe „Freie Abfahrt“:


eine Abfahrt auch im nicht organisierten Skiraum möglich, gegebenenfalls mit Zusatzaufgaben und auf verschiedenen Teilstrecken;

c)
Prüfungsaufgabe „Freestyle“:


bis zu drei unterschiedliche Aufgaben auf unterschiedlichen Strecken, z.B. Halfpipe, Fun-Park-Run, Sprung, Boxslide und bzw. oder Flattricks, jeweils in bis zu drei Durchgängen; die beste Bewertung kommt zur Anrechnung;

d)
Prüfungsaufgabe „Fahrtechnik“:


zwei Abfahrten mit Technikdemonstrationen.
4.4.3
Prüfungsbereich „Methodisch-didaktische Fertigkeiten“

a)
Prüfungsaufgabe „vorbereitete Lehrprobe“:


Schwerpunkt Ausbilden in Bezug auf motorische und methodisch-didaktische Fertigkeiten;

b)
Prüfungsaufgabe „unvorbereitete Lehrprobe“:


Schwerpunkt Lehren in Bezug auf Risikomanagement;
4.4.4
Prüfungsbereich „Theoretisches Wissen“

a)
Prüfungsaufgabe „Berggefahren, Schnee- und Lawinenkunde“ – Klausur 1 –;

b)
Prüfungsaufgabe „Biomechanik, Bewegungslehre“ – Klausur 2 –;

c)
Prüfungsaufgabe „Sportmedizinische Grundlagen, Erste Hilfe“ – Klausur 3 –;

d)
Prüfungsaufgabe „Sorgfaltspflichten, Rechtsfragen im Schneesport“ – Klausur 4 –;

Mündliche oder schriftliche oder mündliche und schriftliche Prüfung; Dauer bei ausschließlich mündlicher Prüfung höchstens 60 Minuten, bei ausschließlich schriftlicher Prüfung höchstens 120 Minuten;
5.
Bewertung der staatlichen Prüfung
5.1
Ausbildungsrichtung Schneesportlehrer – Disziplin Ski Alpin

Die Note errechnet sich als Durchschnitt im Prüfungsbereich

a)
„Fertigkeiten im Risikomanagement“ aus den Noten gemäß den Prüfungsaufgaben Nr. 4.3.1 Buchst. a und b,

b)
„Motorische Fertigkeiten“ aus den Noten gemäß den Prüfungsaufgaben Nr. 4.3.2 Buchst. a bis d,

c)
„Methodisch-didaktische Fertigkeiten“ aus den Noten gemäß den Prüfungsaufgaben Nr. 4.3.3 Buchst. a und b und

d)
„Theoretisches Wissen“ aus den Noten gemäß den Prüfungsaufgaben Nr. 4.3.4 Buchst. a bis d.

Die Prüfung ist bestanden, wenn folgende Prüfungsbereiche jeweils mindestens mit der Note „ausreichend“ absolviert werden:

a)
Nrn. 4.3.1, 4.3.2, 4.3.3 und 4.3.4 und

b)
Nr. 4.3.1 Buchst. a und b und Nr. 4.3.2 Buchst. a bis d.
5.2
Ausbildungsrichtung Schneesportlehrer – Disziplin Snowboard

Die Note errechnet sich als Durchschnitt im Prüfungsbereich

a)
„Fertigkeiten im Risikomanagement“ aus den Noten gemäß den Prüfungsaufgaben Nr. 4.4.1 Buchst. a und b,

b)
„Motorische Fertigkeiten“ aus den Noten gemäß den Prüfungsaufgaben Nr. 4.4.2 Buchst. a bis d,

c)
„Methodisch-didaktische Fertigkeiten“ aus den Noten gemäß den Prüfungsaufgaben Nr. 4.4.3 Buchst. a und b und

d)
„Theoretisches Wissen“ aus den Noten gemäß den Prüfungsaufgaben Nr. 4.4.4 Buchst. a bis d.

Die Prüfung ist bestanden, wenn folgende Prüfungsbereiche jeweils mindestens mit der Note „ausreichend“ absolviert werden:

a)
Nrn. 4.4.1, 4.4.2, 4.4.3 und 4.4.4 und

b)
Nr. 4.4.1 Buchst. a und b und Nr. 4.4.2 Buchst. a bis d.
6.
Sonderbestimmungen

Staatlich geprüfte Schneesportlehrer der Disziplin Ski Alpin können sich ohne weitere Ausbildung direkt zur staatlichen Prüfung Schneesportlehrer der Disziplin Snowboard anmelden. Das gleiche gilt für Schneesportlehrer der Disziplin Snowboard, die die staatliche Prüfung Schneesportlehrer der Disziplin Ski Alpin ablegen wollen. Auf Antrag kann das Prüfungsergebnis angerechnet werden

a)
im Prüfungsbereich „Fertigkeiten im Risikomanagement“ gemäß Nr. 4.3.1 bzw. Nr. 4.4.1 und

b)
im Prüfungsbereich „Theoretisches Wissen“ gemäß Nr. 4.3.4 bzw. Nr. 4.4.4.