Inhalt

2. Haar- und Barttracht

Die Haare sind so zu tragen, wie es der Erwartungshaltung einer repräsentativen Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger gegenüber Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten entspricht und mit den Gedanken der Eigensicherung vereinbar ist.
Besondere modische Auffälligkeiten hinsichtlich der Haartracht, wie z.B. auffällige Haar- bzw. Strähnenfärbung oder Haarschnitt, entsprechen nicht der vorgenannten Erwartungshaltung, widersprechen dem Leitsatz zum Gesamterscheinungsbild und sind deshalb unzulässig. Bei Dienstkleidungsträgern der Bayerischen Polizei dürfen Länge und Fülle der Haare den Sitz der Kopfbedeckung nicht beeinträchtigen. Eine deutlich über den Hemdkragen reichende Haarlänge ist bei uniformierten männlichen Polizeibeamten mit obigen Gesichtspunkten nicht vereinbar. Polizeibeamtinnen in Uniform tragen ihre Haare ebenfalls so (kurz, hoch gesteckt oder zusammengebunden), dass diese keinen erhöhten Anreiz für Angriffe bzw. keine erhöhten Angriffsmöglichkeiten bieten.
Bärte sind gepflegt zu halten.
Besonders auffällige Barttrachten sind mit den Leitsätzen grundsätzlich nicht vereinbar.