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KWaldV
in Kraft ab: 01.01.2018
Fassung: 09.02.2007
Anlage 2 (zu § 10)
Entgeltregelung für die Betriebsleitung und -ausführung im Körperschaftswald
Holzbodenfläche
über 5 ha1)
Betriebsleitung: 2)

(ohne gleichzeitige Betriebsausführung)
4,42
Betriebsleitung und -ausführung: 2)

Entgelt je Hektar
6,15 €/ha
Entgelt je Festmeter Hiebssatz (Efm o.R.)3)
6,15 €/fm4)
Alle angegebenen Entgeltsätze sind Nettoentgelte und erhöhen sich um die jeweilige gesetzliche Umsatzsteuer.

1) [Amtl. Anm.:] Ein Entgelt ist nicht zu entrichten, wenn die Holzbodenfläche nicht mehr als 5 ha umfasst.
2) [Amtl. Anm.:] Das flächenbezogene Entgelt vermindert sich entsprechend dem Flächenanteil, der
im Forstwirtschaftsplan/Forstbetriebsgutachten als Flächen außer regelmäßigem Betrieb (a.r.B.) festgesetzt wurde,
im Forstwirtschaftsplan/Forstbetriebsgutachten als Niederwald oder Mittelwald festgesetzt wurde,
als Schutzwald im Schutzwaldverzeichnis eingetragen ist,
als Naturwaldreservat eingerichtet ist,
als Erholungswald nach Waldfunktionsplan (Stufe I) ausgewiesen bzw. zum Erholungswald nach Art. 12 BayWaldG erklärt worden ist.
Eine Mehrfachanrechnung findet nicht statt. Bei Forstbetrieben mit einem Schutzwaldanteil (gemäß Art. 10 Abs. 1 BayWaldG) von mindestens 50 v.H. entfällt ein Entgelt.
3) [Amtl. Anm.:] Ein Festmeter des Jahreshiebssatzes je Hektar bleibt entgeltfrei. Damit wird berücksichtigt, dass Bestandteil des Hiebssatzes auch alle ertragslosen Einschlagsmaßnahmen sind. Maximal gehen jedoch acht Festmeter je Hektar in die Berechnung ein.
4) [Amtl. Anm.:] Das hiebssatzbezogene Entgelt vermindert sich um 1,00 € je Festmeter des festgesetzten Hiebssatzes, wenn Holzaufnahme und -verwertung im Wald der Körperschaft durch Dritte (z.B. Selbsthilfeeinrichtungen) wahrgenommen werden. Das hiebssatzbezogene Entgelt vermindert sich um bis zu 20 v. H. je Festmeter des festgesetzten Hiebssatzes, wenn im Fall von Gemeindenutzungsrechten die Nutzung auf Berechtigte entfällt und eine entsprechende Minderung des Aufwands für die Betriebsausführung durch Eigenleistungen der Berechtigten gegeben ist. Die Minderungen nach den Sätzen 1 und 2 sind bei Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen kumulierbar.