Inhalt

6. Zusammenarbeit

Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Pädagogen, Kindern, Jugendlichen und Eltern ist für eine gezielte, ganzheitliche Förderung notwendig. Mit Einfühlungsvermögen und Verständnis für die besondere Lern- und Leistungsentwicklung sollen die Eltern von Anfang an über die Gestaltung und Ziele des Unterrichts informiert werden, bei der Erstellung von individuellen Förderplänen mitwirken und ins Schulleben aktiv einbezogen werden.
Die Schule berät sich mit den Eltern über Bildungswege, weiterführende Hilfen, therapeutische Angebote, Selbsthilfegruppen und andere Möglichkeiten der Förderung, die zur Bewältigung besonderer Probleme aber auch zur Entlastung der Familie führen können.
Im Interesse einer ganzheitlichen Förderung bedarf es zudem einer engen Zusammenarbeit zwischen Schule, Gesundheits-, Sozial- und Jugendämtern, schulpsychologischen, schul- und fachärztlichen Diensten, Einrichtungen der Frühförderung, Arbeitsämtern, Kammern, gegebenenfalls Betrieben und Erziehungsberatungsstellen. Es sind Verbindungen zwischen verschiedenen Fach- und Dienstleistungsbereichen sowie Maßnahmeträgem herzustellen, unterschiedliche Förder- und Hilfeleistungen zu koordinieren, damit verfügbare Kompetenzen und Ressourcen effektiv eingesetzt und genutzt werden können. Hierzu sind gegenseitige Information, Transparenz der Maßnahmen und eine verlässliche Arbeitsteilung erforderlich.