Inhalt

5. Durchführung der Teilnahme

5.1 

Für den sicheren Transport der Unterlagen ist die Telearbeitskraft grundsätzlich selbst verantwortlich.

5.2 

1Die Ausgestaltung des Telearbeitsplatzes erfolgt bei Beamten durch einvernehmliche schriftliche Regelung mit dem jeweiligen Dienstvorgesetzten, bei Arbeitnehmern als schriftliche Vereinbarung. 2In jedem Einzelfall ist vorher die örtliche Personalvertretung nach Art. 76 Abs. 2 Nr. 3 BayPVG bezüglich der Ausgestaltung des Telearbeitsplatzes zu beteiligen. 3Daneben ist in einschlägigen Fällen die Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung und der Ansprechpartnerin bzw. dem Ansprechpartner der Gleichstellungsbeauftragten sicherzustellen.

5.3 

1Der Status der Telearbeitskräfte innerhalb des bestehenden Beamten- oder Arbeitnehmerverhältnisses bleibt unberührt. 2Dienstbezüge, Sozialleistungen, Urlaub, Arbeitsschutz usw. werden unverändert fortgeführt. 3Bestehende gesetzliche, tarif- oder einzelvertragliche Regelungen sowie dienstliche Bestimmungen und Anordnungen gelten weiter, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt wird.

5.4 

1Beschäftigte dürfen wegen der Inanspruchnahme von Telearbeit beim beruflichen Fortkommen nicht benachteiligt werden. 2Es dürfen keine Aufgaben von geringerer Wertigkeit übertragen werden; maßgebend sind die für die Telearbeit festgelegten Einsatzgebiete. 3Die Telearbeitskraft hat denselben Zugang und die gleiche Verpflichtung zur Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen wie sonstige Beschäftigte.